NT051- Chewie, we are home!

Nach unserer wohlverdienten Oster-Pause melden wir uns mit einer Fülle von Themen zurück und durchbrechen seit langem mal wieder die 4-Stunden-Mauer. Wie so oft sprechen wir über den neuesten Sch… von Apple, über Dinge, die es noch gar nicht gibt und sogar mal wieder ein wenig über Games. Am Ende kehrt Michael Apple den Rücken zu und installiert sich Windows 93. Aber hört selbst…

Dieses Mal mit

avatar Thorsten
avatar Mario

und unserem Dauergast

avatar Michael Amazon Icon

Links:
Mooresches Gesetz
DHL Paketkästen jetzt auch in Mehrfamilienhäusern
Signal Iduna Park – WLAN für 80.000 Menschen
Startnext – Monkey Island Theaterproduktion
Computer-Museum Oldenburg
Facebook Messenger Web-App
Mountie
Number26 – Banking 2.0
IDnow
Amazon – FireTV
Slowcarb-Brot Rezept von @Jam2000
Star Wars – Das Erwachen der Macht – Trailer
Heroesfire.com – Guides und mehr zu Heroes of the Storm
Eigenen Ladeton bei OSX 10.10.3 (danke an @ganzbeitrost)

Kennt ihr schon…?
Michael: Flashlight – Erweiterung für Spotlight Suche
Mario: Periscope
Thorsten: soomz.io
Michael: Windows 93

5 Gedanken zu „NT051- Chewie, we are home!

  1. Home of Hardware (HOH) hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ich kenne den Gründer Martin Wild seit 1997. In diesem Jahr hat er das Unternehmen gegründet und sich gut gegen die damals ebenfalls entstehenden Online Cyberport und Notebooksbilliger behauptet.

    Als 2007 dann der Pay-TV-Sender Premiere mit einer Mehrheitsbeteiligung in das Unternehmen einstieg, ging es allerdings bergab – man könnte sagen, HOH wurde an die Wand gefahren nachdem Martin Wild nicht mehr das Sagen hatte.

    So wechselte HOH 2008 schließlich für den symbolischen Preis von einem Euro den Besitzer. Neuer Eigentümer war das Systemhaus Cancom. Dessen Gründer und Vorstand Klaus Weinmann erkannte das Potential, war jedoch glücklos in der Integration der HOH (B2C-Kunden) in ein Systemhaus (B2B-Kunden).

    Seinen Schnitt hatte Cancom trotzdem gemacht, denn Weinmann veräußerte die HOH für 3 Millionen Euro an eine Beteiligungsgesellschaft in Frankfurt/Ode zu der auch die Getgoods AG (das wäre eine eigene Geschichte) gehört.
    Die Getgoods AG geriet 2013 ins Trudeln und musste schließlich Insolvenz anmelden. Die beiden Marken Getgoods und Home of Hardware sicherte sich Conrad Electronic.
    Tja, das Online-Geschäft ist beinhart und operiert mit Margen irgendwo zwischen zwei und vier Prozent – geschäftskritische Fehler werden nicht verziehen.

    HOH-Gründer Martin Wild arbeitet übrigens seit einigen Jahren bei der Ingolstädter Media-Saturn in der Position des Chief Digital Officer (CDO) und ist dort für den Ausbau des Online-Geschäfts der Media Märkte und Saturn verantwortlich. Wer Abends in Ingolstadt an der Donau spazieren geht, trifft ihn dort ziemlich sicher beim joggen.
    So – wisster Bescheid, wa?
    Weiterhin munteres podcasten – macht weiter so!

  2. Wow, danke für die echt interessante Geschichte. Da sieht man mal, was so alles (im Hintergrund) passiert.

    Aber wie du sagst, dass Geschäft ist hart und die Kunden, die einfach nur ihre Ware schnell und selbstverständlich kostenlos haben wollen, interessiert das alles nicht. Die gehen dann einfach zum nächsten Shop. (Natürlich alles etwas einfach und überspitzt von mir dargestellt.)

    …und selbstverständlich machen wir weiter 😀

  3. Vielen Dank für euren Podcast!!

    Ihr bemängelt, dass iMessage nicht Browser basiert funktioniert. Da auch ich manchmal Windows nutze würde ich zustimmen … Allerdings ist iMessage/Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das ist im Browser – sagen wir mal – herausfordernd. Entweder muss die Ver-/Entschlüsselung auf dem Server statt finden, dann muss Apple eure Pass-Phrase entgegen nehmen, oder du musst einen Javascript vertrauen. Javascript ist viel schwieriger ab zu sichern. (Man in the Middle Attack, Cross-Site Scripting, Verschiedene Browser – viele Sicherheitslücken.)

    Auch interessant ist auf der einen Seite relativ sichere/anonyme Dienste wie DuckDuckGo und den IM Signal als auch Threema zu nutzen und auf der anderen Seite Facebook zu verwenden. Auch Threema kann inzwischen Gruppen.
    Das zeigt gut wie zerrissen wir und die Gesellschaft zwischen Bequemlichkeit und Sicherheitsbedürfnis sind sind.
    Übrigens, Diaspora ist auch schön! ( http://diasporaproject.org/ , https://github.com/diaspora/diaspora )

    Viele Grüße

    Alexander

    • Mach mir doch nicht so ein schlechtes Gewissen. 😉 Aber du hast recht. Es ist immer Sicherheit vs. Bequemlichkeit. Eine Kombination aus beidem scheint heute ab einem bestimmten Punkt nicht möglich und wird zu einem Dilemma.

      Ich halte die Nutzung von Facebook nicht grundsätzlich für böse oder schlecht, wobei unsere Gruppe eher als Scherz gemeint war und wir mal ein paar von diesen Stickern hin und her geschickt haben. Aber klar, wir sind im System und sicher wird Facebook auch daraus etwas ableiten. Man muss sich an der Stelle einfach bewusst sein, was man veröffentlicht und was damit unter Umständen gemacht wird. Ansonsten kommunizieren wir im wesentlichen über iMessage, was zumindest für mich derzeit ein gangbarer Kompromiss zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit ist. Voraussetzung ist da natürlich, dass man Apple vertraut. Bei Threema oder Signal fehlt mir im Punkto Bequemlichkeit noch ein Desktop Client bzw. generell die Nutzung auf mehreren Geräten.

      Danke und bis demnächst
      Michael

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